Betonreste entsorgen oder recyceln – was ist die wirtschaftlichere Lösung?

Inhaltsverzeichnis

Ob beim Transport oder auf der Baustelle: Übrig gebliebener Beton verursacht nicht nur Entsorgungskosten, sondern stellt auch ein Umweltproblem dar. Doch anstatt Betonreste teuer zu entsorgen, lohnt sich der Blick auf moderne Recyclinglösungen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie mit innovativen Aufbereitungssystemen von BIBKO nicht nur Geld sparen, sondern Ihre Produktion zukunftsfähig, nachhaltig und gesetzeskonform gestalten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Betonreste entsorgen verursacht Kosten und belastet die Umwelt.
  • Der Gesetzgeber gibt als vorrangige Handlung im Kreislaufwirtschaftsgesetz das Recycling vor der Entsorgung vor.
  • Das Recycling von Betonresten – insbesondere von Flüssigbeton – schafft Nachhaltigkeit, reduziert Ihre Kosten und entlastet die Umwelt durch eine erhebliche Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks Ihres Unternehmens.

Warum intelligentes Betonreste-Recycling heute unverzichtbar ist

Für Entscheider in der Beton verarbeitenden Industrie und im Betontransport sind Effizienz und Nachhaltigkeit gleichermaßen relevant. Denn Betonreste …

  • verursachen Entsorgungskosten von bis zu 80 €/t
  • bergen Umweltpotenzial, das durch Recycling gehoben werden kann
  • erfüllen Anforderungen der Kreislaufwirtschaft und Umweltgesetzgebung

Wie viel Restbeton fällt im Betongewerbe an?

Im Durchschnitt fallen pro Baustelle und Jahr zwischen 3 – 7 % des produzierten Betons als Restbeton oder Betonabfall an. Überschlagen kann das bei einem mittelständischen Transport- oder Verarbeitungsbetrieb schnell auf 500 – 1.000 m³ pro Jahr hinauslaufen.

In Betonabfällen finden sich gebundene Ressourcen, die bei einer klassischen Entsorgung von Beton einfach nicht weiter genutzt werden. Das bedeutet gleich in zweifacher Hinsicht unnötige Mehrkosten. Denn einerseits muss die Entsorgung bezahlt werden. Andererseits verbrauchen Sie auf diese Art mehr Rohstoffe und werfen 3 – 7 % der verbrauchten Rohstoffe im Jahr einfach weg.

Vorsicht Kostenfalle: Wie teuer ist Betonentsorgung?

  • Festbetonreste kosten meist zwischen 40 – 60 € pro Tonne. Bei einem Gewicht von 2,4 t/m³ bedeutet das:
    • 240 t Restbeton × 50 €/t = 12.000 € pro Jahr an Entsorgungskosten.
  • Flüssiger Restbeton gilt als gefährlicher Abfall, da er zementhaltig alkalisch ist. Spezielle Anforderungen (z.B. LAGA M20) führen zu erhöhtem Aufwand und somit auch zu höheren Abfallgebühren.

Juristische Grundlagen zur Entsorgung von Beton

In Deutschland gibt es für alles ein Gesetz. Für die Entsorgung von Abfällen gleich mehrere. Wir zeigen Ihnen hier, welche Rechtsgrundlagen und Richtlinien für die Entsorgung von Restbeton besonders interessant und wichtig sind.

  • Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG): Hier wird festgelegt, welche Rangfolge der Gesetzgeber bei der Frage nach der Entsorgung von Abfällen vorsieht. Aufgeführt werden fünf mögliche Maßnahmen im Rahmen der Abfallwirtschaft.

    An erster Stelle steht der Versuch der Vermeidung. Sowohl auf dem Bau als auch im Bereich des Betontransports lässt sich aber ein gewisses Aufkommen an Betonresten nicht verhindern. An Platz zwei steht dann die Vorbereitung zur Wiederverwendung. Eine Wiederverwendung ohne vorherige Weiterverarbeitung ist bei Betonresten nicht möglich.

    Was möglich ist, ist die Erfüllung von Punkt 3: Recycling. Danach steht eine sonstige Verwertung und erst an letzter Stelle steht die Entsorgung. (§ 6 KrWG).
  • Abfallverzeichnisverordnung (AVV): Beton als Bauschutt ist unter 17 01 01 klassifiziert, flüssiger als gefährlicher Abfall unter 17 04 05 oder 17 09 02.
  • LAGA-Mitteilung 20 (M20) regelt die Deponierung unangereicherter Abfälle: Betonbruch ≤ 200 mm wird stofflich verwertet.
  • Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und TA Abfall geben den Rahmen für Ableitungen und Neutralisationspflichten bei flüssigem Abwasser/Restbeton.

Flüssige Betonreste: So sehen hier die Vorschriften zur Entsorgung aus

Flüssigbeton ist hochalkalisch (pH > 12) und kann Gewässer belasten. Daher ist eine Entsorgung von Flüssigbeton mit hohen staatlichen Auflagen verbunden und sehr aufwendig. Entsprechend hoch sind auch die Kosten für die Entsorgung. Letztlich ist die Entsorgung nicht nur die teuerste sondern auch die am wenigsten nachhaltige Lösung.

Der Weg zum Recycling flüssiger Betonreste

Wir von Bibko bieten unseren Kunden Systeme zur Rückgewinnung oder zum Recycling von flüssigem Restbeton. Die Rückgewinnung ist kein geschlossener Kreislauf – hier ist am Ende noch immer eine Teilentsorgung notwendig.

Das Recycling von Restbeton mit Bibko-Systemen hingegen ist ein geschlossenes System. Das bedeutet, dass alle Bestandteile der flüssigen Betonreste tatsächlich wiederverwendet werden können. Gewonnen werden dabei:

  • Sand
  • Kies / Steine
  • Rest- und Spülwasser

Mit den entsprechenden Maschinen aus dem Hause Bibko werden die einzelnen Bestandteile des flüssigen Restbetons separiert und so für eine erneute Verwendung nutzbar gemacht.

Vorteile von Recycling:

Rohstoffersparnis: weniger Kies, Sand und Zement

CO₂-Reduktion: zementintensive Primärproduktion sinkt

Wasserersparnis: Erneute Nutzbarmachung von Restwasser spart Frischwasser

Kostenersparnis: weniger Entsorgungsgebühren und günstigere Inputs

Wasser sparen durch Betonrecycling: So groß ist das Potenzial

Zwischen 80 und 140 Liter Wasser werden benötigt, um einen Kubikmeter Beton herzustellen. Bei einem geschätzten Aufkommen von rund 30 Kubikmeter Flüssigrestbeton im Jahr entspricht das 2.400 – 4.200 Litern Frischwasser, das Sie mit einer Restbeton-Recycling-Anlage aus dem Hause Bibko sparen können.

Investition in Recycling-Technik lohnt sich

Letztendlich gibt es zwei wichtige Gründe, aus denen eine Investition in Recycling-Technik auf jeden Fall eine lohnende Investition ist.

1. Sie sparen Kosten

Wie oben aufgeführt, gibt es unterschiedliche Bereiche, in denen Sie Kosten sparen können. Dabei spielt es nur eine untergeordnete Rolle, ob Sie Betonbruch oder Flüssigbeton recyceln möchten. Kosteneinsparungen sind in beiden Bereichen gleichermaßen möglich.

Sie möchten wissen, was ein System für ein umfassendes Recycling der in Ihrem Betrieb anfallenden Flüssigbetonreste kosten würde? Unsere Kundenberater geben Ihnen gern einen Überblick, welche Systeme wir Ihnen anbieten können und wie sich die Kosten für Sie gestalten würden.

Fordern Sie am besten gleich eine kostenlose Erstberatung an!

    2. Gestalten Sie Ihre Produktion nachhaltiger

    Nachhaltigkeit ist heute ein wichtiges Thema. Nicht nur die Erreichung der staatlichen Klimaziele macht es notwendig, auf mehr Nachhaltigkeit in der täglichen Arbeit zu achten. Auch in der allgemeinen Wahrnehmung wird Nachhaltigkeit ein immer wichtigeres Thema.

    Das macht Themenpunkte wie das Recyceln von Flüssigbetonresten heute besonders interessant. Denn wenn Sie in diesem Bereich Ihre Tätigkeit nachhaltiger gestalten, öffnet das Ihrer Marketingabteilung völlig neue Türen.

    Handlungsempfehlungen für Entscheider

    Bleibt die Frage, was Sie jetzt tun können, um die Vorteile einer umfassenden Recyclinganlage für Restbeton auch für Ihr Unternehmen zu nutzen.

    Zuerst ist es sinnvoll, zu analysieren, welche Menge Betonabfälle Ihr Unternehmen im Jahr tatsächlich produziert. Kennen Sie die ungefähre Menge an Restbeton, lässt sich gezielt das System wählen, das optimal zu Ihrem Betrieb passt.

    Darüber hinaus sollten Sie entscheiden, ob Sie einen komplett geschlossenen Recyclingkreislauf wünschen oder ob es eher ein offener Kreislauf mit einem geringfügigen Rest an zu entsorgendem Material werden soll. In diesem Fall wäre die Rückgewinnung die passende Lösung für Sie.

    Machen Sie den ersten Schritt in eine wirtschaftlichere, nachhaltigere Zukunft – mit einem individuellen Beratungsgespräch durch unsere Experten.

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    Fazit: Die wirtschaftlichere Wahl

    Wer auf standardisierte Recyclinglösungen, Neutralisationstechniken und aktuelle Förderprogramme setzt, profitiert von:

    • deutlichen Entsorgungskostenersparnissen (bis > 60 %)
    • eingespartem Trinkwasser (2.400–4.200 l/Jahr typische Volumenbetriebe)
    • reduziertem Primärrohstoffbedarf und CO₂
    • einer besseren Markterschließung durch Nachhaltigkeitsmarketing
    • langfristiger Sicherung der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit

    Mit intelligenten Recyclinglösungen von BIBKO sichern Sie sich nicht nur messbare Kostenvorteile, sondern erfüllen gesetzliche Anforderungen, stärken Ihre Marke und positionieren sich als nachhaltiger Vorreiter.

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